Von Mandy 

Dezember 1, 2021

Wie das System Profit First den Weg nach Deutschland fand

Shownotes

Das ist Folge 010.

Willkommen beim Podcast von Queens and Business.

In knackigen 10-15 Minuten erhältst Du als Unternehmerin wertvolle Tipps für den Aufbau eines gesundes Business von A für Anfangen bis Z wie Zufriedenheit.

Wir, das sind Liane und Mandy begleiten Dich als Unternehmerinnen beim Aufbau Deines Wunschbusiness. Uns ist wichtig, dass Dein Business auf einem stabilen Fundament steht und Dir auch nach Jahren noch Spaß macht. Nichts ist schlimmes, wenn dass Business einen zur Geisel macht.

Wir freuen uns, heute unser erstes Jubiläum feiern zu können. Unsere 10. Folge. Aus diesem Grund haben wir uns einen ganz besonderen Gast in den Podcast geholt. Heute geht die Folge auch mal ausnahmsweise länger :).

Die Frau ist ein Bündel an Energie und hat schon wahnsinnig viel in ihrem Leben erreicht. Sie ist Steuerberaterin, Buchautorin, Mediatorin, Business Coach und die erste zertifizierte Profit First Professional im DACH-Raum.

Wir freuen uns, dass Benita Königbauer sich für uns Zeit genommen hat und uns Rede und Antwort gestanden hat.

Mehr zu Benita findest Du hier:

www.profit-first.de

www.benita-koenigbauer.de

Du möchtest wissen, was dann kommt? Dann hör doch gleich mal rein oder nutz die Leseversion.

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Herzliche Grüße

Eure Liane und Mandy


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Hallo und herzlich willkommen

Cool, dass du wieder mit dabei bist. Wir freuen uns sehr, dass du uns ein paar Minuten deiner Zeit schenkst. Wir feiern heute unser erstes Jubiläum, unsere zehnte Folge. Deshalb haben wir uns für diesen besonderen Meilenstein einen ganz besonderen Gast in den Podcast geholt. Die Frau, die das System Profit First nach Deutschland geholt hat. Benita Königbauer. Du möchtest wissen, was uns Benita alles zu erzählen hast? Dann bleib dran, gleich geht's los. Viel Spaß!



Hallo und herzlich willkommen zurück zu unserem Podcast: Wir, den Liane  ist natürlich auch wieder mit dabei: Guten Morgen, Liane.

Guten Morgen an alle.

Wir freuen uns, heute eine ganz besondere Frau in unserem Podcast begrüßen zu dürfen, nämlich zu unserer Jubiläumsfolge Nummer 10. Wahnsinn! Sie ist Steuerberaterin, Buchautorin, Mediatorin, Business Coach und die erste zertifizierte Profit First Professional im deutschsprachigen Raum.

die erste zertifizierte Profit First Professional im deutschsprachigen Raum heißt in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Herzlich willkommen!

Benita Königbauer

Benita Königbauer - Profit First

Ja, hallo ihr beiden. Hallo liebe Hörer, schön, dass ich heute bei euch sein darf.

Benita, du bist Steuerberaterin, Buchautorin, Mediatorin, Business Coach. Wahnsinn! Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Heute bist du bei uns, weil wir darüber sprechen möchten, dass wir es dir zu verdanken haben, dass Profit First Professional bei uns im deutschsprachigen Raum bei den Unternehmen Einzug gehalten hat.

Kannst du uns einmal berichten, wie Profit First dich gefunden hat oder wie du es gefunden hast?

Benita Königbauer - Profit First

Ja, tatsächlich hat es mich gefunden. Wie Bücher einen immer so finden, wenn man dafür bereit ist oder wen im Leben etwas ansteht, das wir mit diesem Buch lösen können.

Ich habe einen sehr lieben Freund in Kanada, der Finanzberater dort ist. Aber ich glaube, er arbeitet dort nicht. Der liest den ganzen Tag nur, weil er immer mit den tollsten Buchempfehlungen um die Ecke kommt. Und bei mir ist es immer so, wenn mir jemand eine Buchempfehlung gibt, also jemand, den ich für kompetent halte, dann bin ich quasi schon weg, bevor er den Punkt hinter seinen Satz setzen kann und besorg mir erst einmal dieses Buch.

Und genauso war es mit Profit First im Juli 2014. Das Buch war gerade in den USA erschienen, da hat Eric mich angeschrieben und sagte: "Ich habe ein großartiges Buch entdeckt, das musst du unbedingt lesen."

Und das gab es damals noch nicht mal als Taschenbuch oder sonst irgendetwas in Deutschland. Man konnte nur die Kindle Version runterladen. Ich habe mir die Version runtergeladen auf meinen Kindle und ich hab's in einem Zug verschlungen, weil ich gedacht habe: Mein Gott, der hat alles aufgeschrieben, was ich meinen Mandanten jemals sagen wollte und nicht die richtigen Worte gefunden habe.

Ich hatte kein System dahinter, nur Puzzle Steinchen hier, Puzzle Steinchen da, was nichts gebracht hat und der hat alles für mich aufgeschrieben. Ich brauche es eigentlich nur noch machen.

Und dann hat er ja in seinem Buch überall stehen: Wenn du einen Profit First Professionell haben möchtest, dann schreib mir eine E-Mail. Und ich habe gedacht: Wie cool ist das denn? Also habe ich ihm eine E-Mail geschrieben: ja, ich sitze hier in München und ich hätte gerne einen Profit First Professionell. Wen muss ich anrufen? Und dann hat er mir zurückgeschrieben: ja, das ist jetzt blöd, weil da haben wir noch niemanden.

Da hab ich mir gedacht: es ist mir wurscht. Wir brauchen hier jemanden. 

Weil Profit First, dieses System, das was ich davon verstehe, dass dies jedes deutsche Unternehmen braucht, dieses System. Wir müssen jemanden haben. Es ist kein Zustand, dass wir niemanden haben, der das machen kann.

Dann hat er mir geschrieben und gesagt, wir können dich natürlich ausbilden. Kannst du nach New Jersey kommen? Nein, das kann ich nicht, ich habe hier eine Steuerkanzlei zu laufen, dass ist vollkommen ausgeschlossen. Und dann hat er gesagt: Na gut, hast du Skype? Ja Skype kann ich. Gut, dann bringen wir es dir über Skype bei.

Wahnsinn, was online alles möglich ist.

Benita Königbauer - Profit First

Unglaublich, oder?

Ich meine, das war  2014. Unglaublich oder? Und ich kann mich noch erinnern, beim ersten Call war es so, als ich mit Ron, seinem Geschäftspartner, den allerersten Call hatte, wir hatten so viel Manschetten davor, jede Seite offensichtlich, dass wir das mit dem Schulenglisch nicht hinkriegen.

So hat Mike seine Mutter, die ja gebürtige Hamburgerin ist, gebeten, sich mit einer schönen Zeitschrift hinten in den Sessel zu setzen und einfach nur da zu sein, falls Ron und ich das irgendwie nicht auf die Kette kriegen miteinander. Das war so süß.

Aber das drückt einfach diesen unbändigen Willen der Amerikaner aus, zu sagen: Wir haben dieses System und wir glauben daran, das es auch wirklich in der Lage ist, die Mission, weltweit die unternehmerische Armut zu beenden, zu erfüllen. Wir nutzen jede Gelegenheit und wir lassen uns nicht aufhalten von technischen Schwierigkeiten, wenn jemand da ist, der sagt, er will das lernen.

Sogar über den großen Teich.

Benita Königbauer - Profit First

Ja sogar über den großen Teich. Wir lassen uns einfach von nichts aufhalten, wir ziehen das durch, wir machen's möglich.

So fing das alles an. Und ich habe natürlich, als ich es gelesen hatte, sofort meine Freundin Barbara Buttrich angepickt und zu ihr gesagt: Barbara, ich habe ein ganz, ganz tolles Buch gelesen und ich hätte es so furchtbar gerne auf Deutsch. Und ich glaube, dass es großartig ist. Barbara hat dann auch sofort Profit First gelesen und sofort das Potenzial erkannt, was dahinter steht. Und so wurde Deutsch tatsächlich die allererste Sprache, in die Profit first übersetzt worden ist.  In einem Affenzahn, wenn man das Verlagswesen kennt. Die Originalausgabe ist vom Juli 2014 und bereits im Juli 2015 hatten wir die deutsche Ausgabe auf dem Markt.

Das ist unfassbar schnell gewesen und ich bin immer noch sehr, sehr stolz darauf, dass wir die erste Übersetzung waren. Inzwischen gibt es ja in 26 Sprachen.

Aber da kann man wirklich stolz drauf sein. Bei uns war das ja auch so ein bisschen das Problem, die englische Hürde.

Genau, genau.

Wir haben ja auch das Buch durch Zufall  gefunden. Wahrscheinlich hat uns das Buch auch gefunden, so wie du das sagst. Und dann haben wir im Internet geschaut, weil ja, wie gesagt drinsteht, dass man zertifizierte Profit First Professionell sein musst. Ja, aber wie kommst du denn jetzt zu der Ausbildung? Aber dann war genau dieses Problem, dieses nicht vorhandene Englisch bei mir, dass ich dachte Okay, nein. Also solange wir das nicht in Deutsch haben, wird das irgendwie nichts.

Ich weiß aber auch, dass ich das Buch gelesen habe oder das in den Händen hatte und dass mich dieser Titel Profit First, wie soll ich sagen: ich war eigentlich hin und her gerissen. Also ich wusste nicht, soll ich jetzt sagen super oder nicht. Profit First ist bei uns ja, sagen wir mal, eher negativ behaftet.

Aber ich hab mich überwunden weiterzulesen in dem Buch, nachdem ich für mich dieses "typisch Ammi" durch geschaltet hatte. Dann war ich wirklich begeistert von dem System.

Wie war das so bei dir mit dem Titel? Hattest du da Probleme oder fandest du das cool? Oder war das vielleicht das, dass man sagt: Ja, genau so einen Titel braucht man eigentlich, damit  jeder munter wird und sagt Okay.

Benita Königbauer - Profit First

Ja, ich muss jetzt ganz ehrlich sagen, der Titel war jetzt nicht das, was mich rausgerissen hat.

Aber ich lese unglaublich viele amerikanische Bücher, deswegen habe ich eine relativ hohe Toleranzschwelle, was das betrifft, mit relativ reißerischen Titeln und wo ich mir immer denke, okay, lies erst mal das Buch.

Aber abgeschreckt in dem Sinne, hat es mich nicht. Aber ich weiß, dass ganz viele Menschen bei dem Titel erstmal über diese Hürde springen müssen.

Barbara und ich haben auch viele Gespräche dazu geführt. Was machen wir mit dem Titel? Behalten wir den Titel? Nehmen wir einen eigenen deutschen Titel. Auch der Untertitel ist ja jetzt selbst in deutscher Sprache recht reißerisch. Was machen wir damit?

Wir haben uns letztlich dafür entschieden. Ich muss auch sagen, ich bewundere auch Barbaras Mut an der Stelle. Weil mal ganz ehrlich, als Verlag stehst du dahinter und sagst: Na ja, die Verkaufszahlen sind letztlich das, was es für mich ausmacht, ob sich das rentiert hat oder nicht.

Ich bewundere da auch ihren Mut zu sagen, wir gehen mit dem Titel raus, weil es soll ein weltweit anerkanntes System werden. Das bedeutet, dass wir global über dieses System sprechen und es macht keinen Sinn im deutschsprachigen Raum diesem System jetzt einen eigenen Namen zu geben. Wir bleiben bei dem ursprünglichen Titel.

Wer sich dafür interessiert, der muss halt einfach diese eine innere Hürde nehmen, um zu sagen: Ja, ich bin bereit, meine Definition von Profit in Frage zu stellen und mir zu überlegen, ob das die Alleinseligmachende ist.

Denn Profit ist im deutschsprachigen Raum oft so behaftet mit auf dem Rücken anderer sich die Taschen vollmachen.

Genau, genau.

Benita Königbauer - Profit First

Warum eigentlich?

Es ergibt überhaupt keinen Sinn, da der Wortstamm Gewinn hat überhaupt nichts Negatives. Wir assoziieren das nur aus irgendwelchen gesellschaftlichen Gründen mit irgendwie den Leuten was aus der Tasche ziehen oder irgendwem etwas vom Buckel klopfen. Und das ist ja tatsächlich nicht der Fall.

Dieses Umdenken, ja mal ganz ehrlich, wenn jemand und das wisst ihr genauso gut wie ich, wenn jemand sich entscheidet, Profit First in seinem Unternehmen anzuwenden,  ja, der wird schon bissl was anders machen müssen, als es bisher gemacht hat.

Der muss bereit sein, sein bisheriges Handeln, sein bisheriges Denken, seine bisherigen Ansätze zu hinterfragen und etwas neu zu machen. Weil sonst, wir kennen sie alle: es wird Einstein glaube fälschlicherweise zugeschrieben,

die Definition von Wahnsinn:
immer wieder dasselbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten. 

Und das wird halt nix. Deswegen müssen wir mal ein bisschen was anders tun.

Es mag Menschen geben, die nicht bereit sind, über diese Hürde drüber zu gehen. Die nicht sagen können, ich akzeptiere, dass ich mich jetzt mal ein Stück weit so raus wage und mich damit befasse, dass Profit auch was Gutes sein kann.

Diese Menschen sind vielleicht auch noch nicht an dem Punkt, an dem sie erkennen, welches Potenzial, also ihr eigenes Potential, ihrer eigenen Lebensenergie, sie auf der Strecke lassen, um einer gesellschaftlichen Konvention zu folgen, die sagt: "Wenn du dich nicht um dich selber kümmerst, bist du ein netter Mensch."

Vielleicht ist es ja auch so, ich sag mal, wer nicht über das schon springen kann, der wird auch die Veränderung bei Profit First gar nicht erst durchführen.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig. Das heißt ja nicht, dass er es nie tut.

Es heißt nur, dass er vielleicht jetzt momentan noch nicht an dem Punkt ist, diese Glaubenssätze überhaupt in Frage zu stellen. Das bedeutet, er würde auch mit der Umsetzung des Systems tatsächlich Probleme haben.

Letztlich geht es darum, dass wir uns erst mal unsere Sauerstoffmaske selbst aufsetzen, damit wir überhaupt in der Lage sind, anderen Leuten beim Aufsetzen der Sauerstoffmaske behilflich zu sein.

Das ist halt einfach momentan in unserer Kultur, außer im Flugzeug, wo es ja auch hoffentlich nur in der Theorie notwendig wird, gesellschaftlich nicht so anerkannt.

Es hat sich noch nicht so durchgesetzt, dass wir nur dann von Nutzen sein können für alle anderen, wenn wir in unserer vollen Kraft sind, wenn wir Energie haben, die wir mit den anderen teilen können. Geld ist nichts anderes als eine Energieform.

Ja, da sagst du wirklich etwas, das müssen wir wirklich alle noch gemeinsam lernen. In vielen Punkten, dass also dieses Profit, dieses Geld, dass das wirklich mit dazugehört, damit wir unser Unternehmen wirklich gut gestalten können, entwickeln können, anderen helfen können, andere unterstützen können. Da gibt es so viele, die unsere Hilfe benötigen. Aber das geht eben nicht, wenn wir selber nichts haben.

Lebensader des Unternehmens halt.

Benita Königbauer - Profit First
Genau das ist letztendlich der innerste Blutkreislauf unseres Unternehmens. 

Und ich zitiere mal ganz gerne Margaret Thatcher. Man kann ja von ihr halten, was man möchte, aber der Satz ist wirklich klug von ihr. Sie hat mal gesagt:

"Kein Mensch hätte nach dem barmherzigen Samariter gekräht, wenn er nichts gehabt hätte, was er hätte teilen können."

Über solche Sätze muss man ab und zu mal richtig nachdenken.

Benita Königbauer - Profit First

Genau und das ist es. Es ist tatsächlich ein sehr soziales Verhalten und ein gesellschaftlich sehr wertvolles Verhalten, dafür zu sorgen, die eigenen Ressourcen in einen Zustand zu versetzen, das wir in der Lage sind, etwas zu teilen.

Wir haben das Buch bei uns in der Kanzlei auch gelesen und Liane hat auch gleich mit der Umsetzung gestartet, also mit der Umsatzung aus dem Buch. Und dann haben wir uns so unterhalten und es stellte sich die Frage:

So richtig weiß ich gar nicht, warum braucht man jetzt noch einen Coach braucht? Denn darauf verweist Mike in seinem Buch auch. Heute hat Liane ja eine andere Ansicht dazu.

Heute weiß ich natürlich, wozu man das braucht. Man hat jemand an seiner Seite, der die Situation schon mal durchlebt hat, der mitgelitten hat mit den anderen, der die Sorgen teilen kann und auch die Freude natürlich.

Das ist ja auch wichtig. Wie siehst du das? Braucht man einen Coach?

Benita Königbauer - Profit First

Also grundsätzlich muss ich mal sagen, wenn einer nur das Buch lesen will und das dann umsetzt, dann ist er auf jeden Fall schon mal einen guten Schritt weiter als bisher.

Ist auf jeden Fall schon ein bisschen besser als die anderen

Benita Königbauer - Profit First

Genau, ist schon ein bisschen besser. Egal wie wenig man tatsächlich von dem Buch umsetzt, es wird dein Leben verbessern.

Der Punkt ist: wir können in unserem eigenen Kopf immer nur Gedanken denken, die da schon drin sind. 

Wir können in unserem eigenen Kopf keine neuen Gedanken denken. Dazu brauchen wir einen Impuls von außen.

Wir brauchen jemanden, der die richtigen Fragen stellt.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig, wir brauchen jemanden, der die richtigen Fragen stellt, der vielleicht auch mal einen Vorschlag macht, der seine Erfahrungen teilt mit uns und sagt schau, ich habe es erlebt an dieser Stelle.

Ich weiß, das tut jetzt gerade weh. Aber ich kann dir, wenn du selbst dir noch nicht vertraust, dass du diesen Schritt gehen kannst, ein Stück von meinem Vertrauen ausleihen.

Wir gehen gemeinsam diesen Schritt und ich kann dir versprechen, es gibt ein Licht am Ende des Tunnels. Oder ich kann dir versprechen, es wird nicht so wehtun, wie du denkst. Oder vielleicht sogar, das wird so wehtun, wie du denkst, aber es hört auch wieder auf und dann wird's richtig gut.

Und ich bin bei Dir.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig und ich bin bei dir. Du musst das nicht alleine tun.

Ich bin der lebende Beweis dafür, dass man lebendig aus der Nummer rauskommt. Egal wie sich das jetzt gerade anfühlt und es ist viel schöner hinten raus ist.

Die Tatsache, dass ich jetzt Profit First Professionals im deutschsprachigen Raum ausbilden kann, ist dem geschuldet, dass Ron und Mike mit mir 5 Jahre lang meine Kanzlei so bearbeitet haben, dass ich für ein solches Mega-Projekt die Ressourcen zur Verfügung stellen konnte.

Bevor ich meine Kanzlei abgegeben habe zum Jahreswechsel, habe ich meine Kanzlei mit 2 Stunden Supervision pro Woche geführt. Als ich angefangen habe mit Profit First, hatte ich links ein Pfeifton rechts einen Summton auf dem Ohr und habe ungefähr 80 bis 90 Stunden früh bis spät geackert und hatte immer noch das Gefühl, meine to do Liste wird länger statt kürzer.

Und mal ganz ehrlich: ich bin finanziell rumgekommen, aber für den Einsatz würde ich heute nicht mehr aufstehen.

Deshalb ja auch Wunschkanzlei, wenn ich das so sagen darf.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig. Das geht einfach.

Und deswegen spielt es natürlich 100 Prozent in meine Mission auch rein, muss ich sagen.

Profit First ist halt ein wesentlicher Faktor in der Wunschkanzlei, weil es das Denken verändert. 

Wir reden über Geld. Aber was wir verändern ist unsere Einstellung und die Möglichkeit unsere PS auf die Straße zu bringen als Unternehmerinnen.

Das Potenzial zu erhöhen von dem, was wir schaffen können. Im Unternehmenskontext ist alles, was wir tun wollen, jede Zeit, die wir uns nehmen wollen, jede Strategie, die wir umsetzen wollen, übersetzbar mit Geld.

Wenn wir kein Geld haben, den Nachmittag frei zu nehmen und nachzudenken, was wir als nächstes tun wollen, weil wir ackern müssen, damit die letzten Euros noch reinkommen, damit hinten raus das mit der Miete funktioniert, dann werden wir diese Gedanken nicht haben können.

Wir werden diese Strategie nicht entwickeln können und wir werden diesen Multiplikator unserer eigenen Lebensenergie, was wir eigentlich in die Welt hinaustragen können, nicht in dieser Form in die Welt tragen können, wie wir uns das wünschen.

Wir bleiben in dem typischen Hamsterrad.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig, das kann funktionieren,  ich sage nicht, dass das falsch ist. I

ch finde es nur unfassbar schade, weil ich weiß, welches Potenzial in Unternehmern steckt. Ich arbeite ja nun wirklich seit 25 Jahren mit Unternehmern und Unternehmerinnen zusammen.

Ich sehe, was verloren geht, wenn wir nur darauf hinarbeiten, den nächsten Ersten irgendwie zu überstehen.

Vor allem: Dafür hat sich ja keiner selbstständig gemacht, um darauf hin zu arbeiten.

Wir hatten ja alle Visionen und Ziele. Da muss man eben dann die Gelegenheit wirklich finden, um zu sagen Okay, jetzt besinne ich mich mal wieder darauf.

Ich finde, da bietet einem Profit First wirklich so viel, dass man sich das wieder bewußt wird.

Benita Königbauer - Profit First

Und da schließt sich der Kreis zu dem, was du gefragt hast oder gesagt hast:

Warum brauche ich einen Coach? 

Natürlich kann ich mein System so einrichten und ich kann auch danach leben.

Aber die Fragen, die nach den tatsächlich Zielen: Was will ich denn dann anfangen mit dieser Kraft, die ich hier generiere? Wo soll's denn hingehen?

Für all diese Fragen, da brauche ich eben den externen Impuls manchmal, den anderen Blickwinkel als den eigenen halt.

Aber auch das Mut machen zu sagen: Ja, du kannst das machen.

Dein Unternehmen ist an dem Punkt oder Wir sind noch nicht ganz dort, aber wir können es vorbereiten, dass du in einem Vierteljahr, in einem halben Jahr damit starten kannst.

Und es geht mit so einfachen Fragen los: Wie kann ich mir neuen Mitarbeiter leisten?

Ja, ein Punkt. Dies ist für manche sehr schwierig, diese Frage zu beantworten.

Ein bisschen ist auch das Problem, wenn ich so in meinem Kreislauf bin, dann sehe ich ja auch gar nicht, was ich für Potenzial überhaupt zur Verfügung hätte.

Nicht jeder arbeitet ja immer 80 bis 90 Stunden pro Woche. Manche haben ja auch noch vielleicht etwas weniger Stunden, die man investiert, aber man könnte in den Stunden vielleicht viel mehr aus dem Unternehmen herausholen.

Oder ich  habe mehr übrig oder ich habe mehr Zeit oder oder oder. Und wenn es nur einfach der Stress ist, den ich habe um zu wissen,  was am Ende des Monats unterm Strich halt zur Verfügung steht. Wenn das ja weg wäre, wäre es ja toll. 

Wenn ich jetzt mit Profit First starten wollen würde und mir auch ein Coach an die Seite holen möchte, dann habe ich ja die Möglichkeit, auf die Suche zu gehen.

Woran sehe ich denn, dass ich wirklich mit einem zertifizierten Profit First Professional zusammenarbeite?

Benita Königbauer - Profit First

Ja, also zertifizierte Profit First Professional sind aktive Mitglieder von Profit First Professionals.de.

Das zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen speziellen Badge haben. Sie haben ein Logo, wenn sie zertifiziert sind, dass man auch validieren kann, wo genau drinsteht, ob es noch gültig ist oder ob es von vor sieben Jahren ist.

Einmal erworben, Gilt ewig?

Benita Königbauer - Profit First

Genau, genau, weil das ja tatsächlich so:

Ein Profit First Professionell geht einmal durch die Ausbildung, bleibt aber dann permanent in der Supervision. Und re-zertifiziert sich auch immer wieder.

Das heißt, wir haben immer wieder einen Qualitätscheck  dadrauf und schauen immer wieder, was ist. Und wenn einer wissen will, ob er mit einem zertifizierten Profit first Professional oder einem lizenzierten Profit First professionell zusammenarbeitet, kann er mir auch einfach ein E-Mail schreiben.

Weil mal, ganz ehrlich, wir wissen sehr genau, wer unsere Mitglieder sind und wer das nicht.

Wir haben jetzt schon einige Mitglieder.

Benita Königbauer - Profit First

Wir haben jetzt schon einige, wir sind weltweit fast 600 und im deutschsprachigen Raum sind wir 26 Profit First Professionals, die aktiv mit ihren Kunden daran arbeiten, dass diese Kunden ihre PS auf die Straße kriegen.

Und das ist ein sehr schönes Gefühl.

Ja, Dezember 2019 waren es fünf.

Benita Königbauer - Profit First

Ja da waren es fünf. Genau.

Du warst die fünfte, die an Bord gekommen ist.

Also Du hast mich damals wirklich maximal beeindruckt Liane. Ich habe mit euch beiden das Gespräch geführt. Diese Entschlossenheit, die da dahinter gestanden ist, es ganz geradeheraus zu sagen: Ja, dann lass uns jetzt starten.

Rückblickend betrachtet, wo ich Eure Geschichte kenne: ich weiß, du hast dich länger mit Profit First schon beschäftigt gehabt und bist eigentlich nur noch auf dem Startblock gesessen und hast gewartet; wann geht es denn jetzt los?

Dann brauchte es ein Schubs von hinten.

Benita Königbauer - Profit First

Es brauchte den berühmten Schuss von hinten. Genau. Und du bist dann da eingestiegen. Du hast so eine grandiose Entwicklung da hingelegt.  

Deine Kanzlei ist ja nicht klein und Du hast es bei laufenden Betrieb die Ausbildung absolviert. Ich mein, Du hast ja nicht gedacht: Och mir ist gerade so fad, was kann ich tun ...

Genau, was mach ich die restlichen 40 Stunden in der Woche

Benita Königbauer - Profit First

Aber Du bist mit einer Konsequenz da durchgegangen und hast dich durchgearbeitet und auch damit abgefunden, das manche Dinge eben einfach auf Englisch sind und Du da durch musst.

Und bis wir sie dann auf Deutsch haben, das dauert dann halt noch mal ein paar Tage, bis es übersetzt ist. Aber dieses Entschlossene und dieses mit dem ganzen Herzen dabei zu sein, für die Kunden das Beste herauszuholen, das ist schon grandios.

Muss ich aber auch ein ganz großes Lob an meine Mitarbeiter geben. Wenn die nämlich nicht so toll wären, könnte ich das auch gar nicht.

Da muss ich auch mal die Gelegenheit nutzen, dass das wirklich klasse ist, wenn man so tolle Mitarbeiter hat, die da auch wirklich mitziehen.

Benita Königbauer - Profit First

Letztlich ist es ja immer ein Teamerfolg

Ganz genau. Selbst dann, wenn nur einer irgendwo das Zertifikat hat. Das ist eben so. Aber ohne Teamarbeit ist das eben nicht möglich.

Benita Königbauer - Profit First

Ja, das ist schon großartig,

Das stimmt.

Wir haben ja schon über den Coach gesprochen und dass man ihn benötigt.

Und ich habe ja schon mal erzählt, dass ich auch das Profit First System bei mir zu Hause privat einsetze. Natürlich in einer abgespeckte Version und manche Ziele sind vielleicht auch nicht ganz so, wie man es in einem Unternehmen hätte.

Aber es ist ja schon erstaunlich, was man da erreichen kann dadurch. Wenn ich das jetzt so sehe, wie das bei uns in der Kanzlei läuft, da ist ja schon eine enorme Kraft in dem System.

Gibt es jetzt aber irgendwie Einschränkungen Benita, für wen das System nicht geeignet ist. Du hast vornehmlich auch so was angesprochen und ich weiß, dass du das auch schon mal in einem Podcast von der Bärbel und der Susanne gesagt hast, das mit Profit First Systemen die unternehmerische Armut beendet werden soll.

Bist du der Meinung, dass das dann also nur für Unternehmen ist, die ja in Schieflage sind oder?

Benita Königbauer - Profit First

Also sagen wir es mal so:

Profit First wirkt in jedem Unternehmen. 

Wir haben auch Unternehmen im 8 und 9 stelligen Umsatzbereich global, die mit Profit First sehr erfolgreich arbeiten.  In den USA gibt es Football Vereine, die mit Profit First arbeiten.

Es gibt jede Menge auch Non-Profit-Organisationen, also gemeinnützige Organisationen, die Profit First dazu nutzen, mehr Ressourcen für ihren Zweck freizumachen und da einfach mehr mehr Traktion zu generieren und mehr bewirken zu können.

Natürlich zieht es sehr häufig Unternehmer an, die dieses typische Gefühl haben, und das hat glaube jeder von uns schon erlebt, dass er nachts schweißgebadet aufwacht und hofft, dass der Kunde gezahlt hat, denn der Gehaltslauf steht wieder an.

Lieber Gott, lass das gut gehen. Das ist, glaube ich, uns allen schon passiert und das kann jeder nachvollziehen. Und es gibt halt diejenigen, bei denen das mit ziemlich hoher Regelmäßigkeit passiert. Und es gibt diejenigen, bei denen das nicht passiert.

Ich hatte unter anderem Kunden, die tatsächlich, wie Mike es am Anfang in dem Buch beschreibt, er hat dieses Unternehmen und er dachte Oh, ich bin ein super Unternehmer und alles was ich anfasse, wird zu Gold und ich habe mehr Geld als Gott. Und dann ist es ihm ja auf die Füße gefallen. Und ich hatte auch Kunden, die mich angesprochen haben, die gesagt haben:

 Bitte, wir sind genau an dem Punkt, wir haben mehr Geld als Gott und wir haben Angst, es zu vermasseln.

Geld ist etwas sehr, sehr Individuelles und die Trigger, die es zieht, sind auch sehr, sehr individuell. Auch Menschen, die sehr viele Euros bewegen und die unterm Strich auch tatsächlich viele Euros übrig behalten, wachen nachts schweißgebadet auf, weil sie sich Sorgen machen, ob dies so bleibt, ob sie irgendetwas übersehen oder ob da irgendetwas schiefgehen kann in ihrem Leben.

Also das ist eine andere Sorge, die sie haben. Aber nichtsdestoweniger ist es etwas, was sie nachts nicht schlafen lässt.

Wenn ich das Gefühl habe, ich arbeite wie ein Tier und es kommt unterm Strich für mich zu wenig raus, ich muss mich ernsthaft zusammenreißen oder ich muss entscheiden, ob ich am Wochenende mit meinen Kindern in den Zoo gehen kann oder ob ich lieber einen Kundenauftrag abarbeite.

Ich habe das Gefühl, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Klarheit in meinen Finanzen habe, wie viel von dem auf meinem Konto tatsächlich mir gehört.

Ich habe das Gefühl, dass ich mit den drei bis fünf Mahnbescheid, die bei mir am Tag rein flattern, nicht länger leben möchte.

Letztendlich geht es bei Profit First darum, die Geldströme im Unternehmen selbstbestimmt selbstbewusst zu steuern.

Um das zu erreichen, was ich mir von meinem Unternehmen wünsche. Und das kann alles mögliche sein.

Ich habe auch mit Menschen gearbeitet, die ein, zweimal im Jahr sehr große Geldbeträge vereinnahmen. Und davon allerdings auch sehr große Geldbeträge an Teams oder freie Mitarbeiter oder Subunternehmer weitergeben müssen, die einen extrem hohen Stress empfinden, dabei nicht zu wissen, wird das reichen bis zum nächsten Geldeingang, der ja erst in 6 Monaten zu erwarten ist?

Oder schauen wir uns Architekturbüros an. Die haben manchmal einmal alle 5 Jahre einen Umsatz.

Ja, das ist sehr gefährlich.

Da so dran zu denken und auch im Gefühl zu haben 5 Jahre. Überleg mal. Also Profit First haben wir, seit 2014, also 7 Jahre. Also was das für eine Zeitspanne halt auch ist. Ich meine, ich habe schon Mühe mich zu erinnern, was in einem Monat ist.

Benita Königbauer - Profit First

Ja, das geht uns allen so letztendlich.

Das ist tatsächlich das. Und das ist das, warum vielen Unternehmern und Unternehmerinnen diese ganze Finanzgeschichte in ihrem Unternehmen so unheimlich fremdbestimmt vorkommt.

Es fühlt sich an wie Treibsand und wo sie immer das Gefühl haben irgendwie geht's schon, aber hoffentlich habe ich nichts übersehen.

Und was wir allein an Kapazitäten in unserem Kopf frei machen können, wenn wir darüber schon nicht mehr nachdenken brauchen. Was wir mit diesem Kopf dann alles anderes Großartiges anstellen können, weil wir eben nicht einen Teil unserer Energie darauf verwenden müssen.

Es ist auch, finde ich persönlich als Unternehmer, gerade als Dienstleister, speziell meine heilige Pflicht, meinen Kopf frei zu halten, weil der Kunde, der mich hoffentlich sehr angemessen dafür bezahlt, dass ich mit ihm arbeite, meine volle Aufmerksamkeit, meine volle Kraft und meine volle Energie verdient hat.

Das bedeutet, ich muss anständig gegessen haben, ich muss Pausen gemacht haben, ich muss ordentlich geschlafen haben, ich brauche Regenerationsphasen und ich brauche verflixt noch mal nicht in meinem Kopf dauernd eine offene Schublade mit: "Hoffentlich kann im nächsten Monat die Miete bezahlen".

Das ist Energie, die flöten geht, die mein Kunde nicht bekommt von mir, obwohl er es eigentlich verdient hätte. Und wenn wir das jetzt mal auf einen Berufsstand übertragen, wo es jeder in seinen Bezug setzen kann.

Ich möchte nicht, dass der Arzt, der möglicherweise gerade an meinem am offenen Gehirn rum bohrt, mit seinem Kopf woanders ist oder irgendwelche Existenzsorgen hat. Das ist jetzt ein sehr plakatives Beispiel.

Ich möchte das aber auch nicht bei meinem Zahnarzt.

Ich will es auf gar keinen Fall bei meinem Steuerberater.

Ich möchte es nicht bei meinem Coach und ich möchte es auch nicht bei meiner Kosmetikerin.

Das ist total egal auf welchem Level, wenn ich als Kunde dort bin und meine Leistung möchte.

Ich möchte es übrigens auch im Produktionsbereich. Ich möchte nicht, wenn jemand mein Haus baut, das er dann nur mit einem halben Kopf bei der Sache ist. Da fällt mir das Dach runter, weil er Geldsorgen hat.

Ich möchte das nicht. Keiner von uns möchte das. Und deswegen finde ich, sollten wir unseren Kunden den selben Respekt entgegenbringen. Wir sorgen dafür, dass wir in unserer vollen Energie sind, dass wir keine Kompromisse bei der Materialbeschaffung machen müssen, keine Kompromisse bei dem Einsatz unserer Mitarbeiter machen müssen, was ihren Ausbildungsstand und ihre Bedingungen angeht.

Sondern dass wir in der Lage sind, alle Menschen, die mit unseren Kunden befasst sind, in einem Zustand zu halten, in dem sie ihre volle Energie diesem Kunden widmen können, in der Zeit, in der Sie sich mit ihm befassen.

Dazu hilft uns Profit First, dass wir genau all diese Störfaktoren abschalten.

Jetzt habe ich meine Frage an euch beide, aber vielleicht nacheinander antworten. Was sind eure größten Learnings, die ihr durch das System Profit First erhalten habt? Benita, vielleicht fängst du an?

Benita Königbauer - Profit First

Okay.

Dann bleibt dir für mich nichts mehr übrig, wenn Benita erzählt.

Benita Königbauer - Profit First

Bei uns in Bayern sagt man: Wenn die mal nicht mehr ist, dann musst den Mund extra nochmal töten.

Also, was Profit First mir beigebracht hat, ist,  es kommt ziemlich auf das zusammen, was ich gerade gesagt habe.

Ich bin die wichtigste Person in meinem Unternehmen, ich bin das beste Pferd im Stall. 

Es ist nicht nur okay, wenn ich daran denke, meine eigene Sauerstoffmaske aufzusetzen, sondern es ist meine heilige Pflicht.

Ich habe ein Riesenthema damit gehabt. Immer waren die Mandanten wichtiger und deren Themen waren wichtiger. Und alles war immer wichtiger als das, was ich gerade wollte.

Mittagspause und notfalls putzen. Snickers. Ach, und schlafen? Ja, wäre schön. Fachliteratur während der Arbeitszeit lesen ja, wäre nett. Aber mach ich auch mal lieber am Wochenende. Urlaub, du lieber Himmel. Mein Mann ist Angestellter, hat 30 Tage Urlaub. Ich habe mir gedacht Du lieber Gott, wie kriegen wir das hin? 30 Tage nicht arbeiten. All diese Themen.

Und für mich zu erkennen,

dass mein Unternehmen in erster Linie mal dafür da ist, dass es für sich selbst sorgt, dass ich nicht dauernd diesen Pflegefall am Leben halten muss mit meiner eigenen Lebensenergie,

sondern dass es bitte für sich selbst sorgt und dass es dann auch noch bitte sehr angemessen für mich sorgt. Das wirklich zu verinnerlichen und zu verstehen.

Das alles, was ich in meinem Leben erreichen will, davon abhängt, dass ich mein Unternehmen in die Lage versetze, das zu tun. Das zu verstehen ist mein größtes Learning bei Profit First. Und natürlich klar, Wunschkanzlei ist nur möglich, wenn all das funktioniert.

Das waren richtig schöne Worte, Benita. 

Bei Wunschkanzlei sind wir ja sowieso im Thema drin. Aber du hast mir wirklich bei vielen Sachen wirklich aus dem Herzen gesprochen. Es ist wirklich so: Steuerberatung macht mir super viel Spaß.

Deswegen mache ich auch den Beruf und ich freue mich auch, wenn ich die Mandanten, wenn wir die alle gemeinsam wirklich, gut begleiten können. Sie stehen auch immer im Vordergrund. Aber durch Profit First habe ich gelernt: sie stehen im Vordergrund, aber ganz vorne kommt eben erst mal ich.

Weil wenn ich nicht funktioniere, können wir den Mandanten nichts Gutes tun. Dann kann ich auch meinen Mitarbeitern nichts Gutes tun. Und meine Mitarbeiter können den Mandanten auch nichts Gutes tun, weil die ja von mir gestresst sind, weil ich mich auch gestresst bin.

Ja, dass man also auch wirklich das lernt, dass es auch gar nicht egoistisch ist, wenn ich an mich denke. Das Thema ja, wie gesagt, wie viel Stunden arbeite ich? Wann lese ich meine Fachliteratur? Ja, mache ich online Seminare, damit ich die mir jederzeit abrufen kann, sprich, dass ich nicht meine Arbeitszeit, also am Tage, wenn ich also für die Mandanten da bin, dass ich das dann mir also abends anhören kann. Und gibt es so tausend Dinge.

Das versuche ich heute auch meinen Mandanten rüberzubringen, dass das schön ist, wenn die wachsen, dass es klasse ist, wenn sie so ein Auftrag haben und dass es toll ist, wenn sie den wirklich gut kalkuliert haben, dass sie wissen ja, das ist nicht nur ein Auftrag, dass ich den habe, sondern er ist auch so, dass ich wirklich gut bezahlt werde und damit auch das System und auch mein System ringsum gut läuft.

Benita Königbauer - Profit First

Ja genau, dass jeder einzelne Auftrag seinen Beitrag leistet zu deiner Zukunft und zu der Zukunft deiner Kinder vielleicht auch oder was auch immer, das du schaffst etwas, das bleibt.

Ja richtig, richtig.

Das waren ganz tolle Worte von euch.

Wenn ich jetzt als Zuhörerin der Meinung bin, ich möchte jetzt anfangen, aber wir haben ja über Veränderungen gesprochen und Veränderungen sind ja nicht immer so... Sie fühlen sich manchmal eher so an wie Bedrohung. Hatten wir ja vorhin schon.

Was würdest du empfehlen, Benita? Was man als erstes mal tun sollte, weil wenn man einmal angefangen hat und losgelaufen ist, meistens läuft man ja auch weiter.

Benita Königbauer - Profit First

Richtig, genau.

Also erste Empfehlung von mir immer: Hol dir das Buch. 

Es gibt auch als Hörbuch. Man muss das nicht lesen, wenn man nicht gerne liest und lieber hört. Das kann man beim Gemüse schnippeln. In der Küche oder beim Spazierengehen mit dem Hund kann man sich das holen.

Und einfach mit der Offenheit mal reinzugehen und zu sagen, weißt du, ganz ehrlich, wenn du das Buch jetzt hörst oder liest und du findest es nachher blöd. Und du möchtest es nicht? Dann hast du nichts verloren, dann bist du genau da, wo du vorher warst. Ja, du hast vielleicht 16,90 Euro investiert.

Aber lass das mal auf dich wirken und schau, was es mit dir macht und ob nicht doch Gedanken dabei sind, die du für dich, so wie wir heute darüber gesprochen haben, als sinnvoll erkennen kannst. Auch wenn im ersten Moment ein "neee" in deinem Inneren herrscht oder Du vor der Veränderung zurück schreckst, weil es Dir zu kompliziert erscheint:

Geh doch einfach mal her, vielleicht hast du doch irgendwo ein altes Konfirmation Sparbuch rumliegen oder irgendwo ein nicht genutztes Konto und nimmst 1% von jeder Einnahme, die in dein Unternehmen hinein fließt.

Dieses1% überweist du auf dieses kleine stillgelegte Konto, das es eigentlich schon gar nicht mehr gab. Und das machst du mal bis zum Ende des Quartals.

Dann gehst du zum Ersten des Folgemonats her und schaust mal auf dieses Konto.

Das ist nämlich dein selbstbestimmter zur Seite gelegter Gewinn. 

Das hast du gesteuert. Du hast das gemacht und es ist kein Zufall, dass das übrig geblieben ist oder auch nicht. Und dann guck mal, was in dir passiert, wenn du erkennst, dass du das bewusst steuern kannst, und zwar ohne dass irgendetwas Furchtbares im Unternehmen passiert und ohne dass morgen die Sonne aufgeht.

Das ist immer das, was wir befürchten, wenn wir was verändern, das dann am Ende irgendwie alles ganz furchtbar ist. Wenn du mit 100 Prozent deiner Einnahmen aktuell dein Unternehmen führen kannst, dann kannst du es auch mit 99 mindestens bis Ende des nächsten Quartals.

Probier's einfach mal aus und dann spür in dich rein, was das macht. Und dann rufst du am besten Liane an, weil du wahrscheinlich total gespannt bist, wie es weiter gehen kann und was Du noch alles erreichen kannst. Und dann gehst du den nächsten Schritt.

Man kann Veränderungen auch ganz klein machen, ohne dass es irgendwer merkt. Das merken wir nicht einmal selber. Wir müssen es auch keinem sagen. Das kann man heimlich machen. Einfach ausprobieren. Und wenn du es blöd findest, dann braucht es ab dem Folgequartal nicht mehr weitermachen.

Ich habe allerdings offen gestanden, Liane, du hast auch noch keinen gehabt, die einzige Beschwerde, die wir je über Profit First gehört haben, in den mittlerweile über 7 Jahren: Verflixt, hätte ich das mal früher gewusst.

Das stimmt.

Benita Königbauer - Profit First

Deswegen würde es mich nicht wundern, wenn du für dich entscheidest, das war mir zu viel Veränderung.

Stimmt und was Du am 01. nach dem Quartal für tolle Gefühle haben kannst und jetzt Spoiler ich mal, darum geht es in unserer nächsten Folge.

Damit möchte ich mich bzw. wir uns bei Dir Benita, ganz herzlich bedanken, dass du dir die Zeit für uns und unsere Hörerinnen  genommen hast und was du für tolle Einblicke in Profit First gegeben hast.

Wenn ihr mehr über Benita wissen wollt, dann schaut mal in den Shownotes. Dort verlinken wir sie Euch. Benita vielen, vielen Dank. Ich weiß nicht. Ich glaube, Liane ist jetzt gerade aus unserer Aufnahme geflogen.

Ich höre euch. Ich war so geflasht, weil ich fand diese Schlussworte von Benita, die waren einfach ganz super. Und ich denke, wir sollten das alles als neuen Startpunkt nehmen für die neue Zeitreise.

Benita Königbauer - Profit First

Ganz, ganz großartig. Ich danke euch, dass ich heute über mein Herzensthema mit euch hier plaudern und in die Ohren eurer lieben Hörerinnen schlüpfen durfte mit euch.

Und ich hoffe, dass ich ein paar feine Inspirationen für euch mitgeben konnte und das ganz großartige Dinge dabei rauskommen, wenn ihr alle eure PS auf die Straße bringen könnt. Vielen Dank!


Und ein herzliches Dankeschön noch mal an dich, dass du uns zugehört hast. Dir hat die Folge gefallen? Dann abonniere doch unseren Podcast unter www.queensandbusiness.de und teile ihn mit deinen Freunden.

Und wenn du mehr zu Profit First wissen möchtest, dann besuche doch unsere Webseite www.profit-first-einfach-klar.de. Dort findest du auch unseren Greenhorn-Kurs. Wir hören uns in 14 Tagen wieder. Bis dahin, tschüss!

Tschüss! Und viel Erfolg!

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