Juni 29, 2022

So reflektierst du das vergangene halbe Jahr

So reflektierst du das vergangene halbe Jahr | QnB 025

Shownotes

Das ist Folge 025.

Willkommen beim Podcast von Queens and Business.

In knackigen 10-15 Minuten erhältst Du als Unternehmerin wertvolle Tipps für den Aufbau eines gesunden Business von A für Anfangen bis Z wie Zufriedenheit.

Wir, das sind Liane und Mandy begleiten Dich als Unternehmerinnen beim Aufbau Deines Wunschbusiness.

Uns ist wichtig, dass Dein Business auf einem stabilen Fundament steht und Dir auch nach Jahren noch Spaß macht. Nichts ist schlimmer, wenn das Business einen zur Geisel macht.

Das erste halbe Jahr ist schon wieder um. Höchste Zeit also, um einen Moment inne zu halten und die letzten 6 Monate in Ruhe zu reflektieren.

Mit welchen Fragen und Parametern Du deine Erfolge und Ziele am besten misst und wie Du am besten vorgehst, erfährst Du in dieser Episode.

Du möchtest wissen, was dann kommt? Dann hör doch gleich mal rein oder nutz die Leseversion.

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podcast@Queensandbusiness.de.

Herzliche Grüße

Eure Liane und Mandy


Hier kannst Du die Podcastfolge lesen

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen Episode von Queens and Business. Ja, wir haben heute den 30.06. Es ist der letzte Tag vom ersten Halbjahr und was soll ich sagen? Wow! Es ist schon wieder vorbei.

Das stimmt.

Und wer sagt das auch? Nämlich … Hallo, Liane.

Hallo, Mandy. Hallo, ihr Lieben da draußen. Ja, das erste Halbjahr schon vorbei. Kaum ein Gucken und schon sind wir beim 30.06. Das ist erstaunlich.

Da hast du vollkommen recht. Wir haben am Anfang des Jahres – also vor sechs Monaten – eine Podcastfolge gehabt und da ging es um das Thema „Planung und Ziele setzen“. Und zu einer Planung gehört auch Reflexion. Und da jetzt ein halbes Jahr vorbei ist, ist unsere heutige Episode unser Auftakt für Reflexion des ersten Halbjahres. Das heißt, wir halten jetzt einmal kurz inne. Ommm. Und geben uns Gelegenheit, noch mal über das vergangene halbe Jahr zu reflektieren.

Ja, ich finde das, wie gesagt, wirklich ganz wichtig, auch wenn ich jetzt plane, dass ich mitten im Jahr mal einfach innehalte, mal gucke: Wo stehe ich? Was habe ich gut gemacht? Was ist toll gelaufen?
Weil nur so kann ich ja letzten Endes mich auch weiterentwickeln, kann Erkenntnisse daraus gewinnen. Wie man so schön sagt, aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Und ich glaube eben, der 30.06 ist wirklich ein guter Tag davor oder dafür. Und wenn man davon ausgeht, dass man sagt, Ziele habe ich manchmal vielleicht nicht oder ich getraute die mir auch nicht, so festzuschreiben, weil ich dann immer Angst habe, ich schaffe die nicht oder so was, sind zu hoch, gar kein Problem. Ziele sind dafür da, damit ich weiß, wo ich hin will. Und da ist auch nichts Schlechtes dabei, wenn man die nicht geschafft hat.
Ganz im Gegenteil, denn dann weiß ich ja erst mal, was ich alles gelernt habe in dem letzten halben Jahr. Das vergessen wir nämlich, wenn wir uns nicht aufschreiben, was wir überhaupt machen wollen.

Genau, weil man muss vielleicht auch so ein bisschen in seinem Kopf da einen eigenen Knoten auch lösen. Das war bei uns auch so. So eine Planung, die sollte man ja auf jeden Fall schriftlich machen, aber sie ist nicht dafür da, wenn man sie dann eben reflektiert, sich zu gängeln und zu sagen: „Das hast du alles nicht geschafft oder das hast du alles nicht geschafft.“
Das ist nicht so gedacht, dass man sich damit irgendwie schlecht machen soll, sondern das kann ja unterschiedliche Gründe haben, warum Ziele nicht erreicht worden sind. Vielleicht haben sich meine Prioritäten ja schon ganz verändert. Ist nur so ein halbes Jahr.


Da kann einiges passieren.

Da kann ja einiges passieren. Wir kommen da gleich mal noch so ein bisschen drauf, aber da können sich ja auch manche Ansichten geändert haben. Ich habe was anderes entdeckt und so weiter. Es gibt ja viele Möglichkeiten, warum meine ursprüngliche Planung eben nicht mehr so ist oder warum ich sie auch nicht so eingehalten habe.
Aber deswegen ist uns das ganz wichtig zu sagen mit einer Reflexion, auch wenn sie nicht so ausfällt, wie man sich das vielleicht mal ursprünglich gedacht hat, ist nichts Negatives mit gemeint.

Genau. Das ist wie gesagt wirklich wichtig, dass man das mit auf den Weg nimmt. Diese Reflexion hat eigentlich auch damit was zu tun, dass ich meine Erfolge feiern möchte. Das ist eigentlich das Wichtige daran und aus dem, was noch nicht so funktioniert hat, diese Hindernisse zu nehmen, um ja zu lernen letzten Endes.

Und so einen Rückblick, den sollte man eben genauso schriftlich machen, wie auch die Planung. Ich habe da so ein Beispiel: Wir machen in einer Kanzlei wöchentlich unser Jour Fixe und da stelle ich immer wieder fest, manchmal vergesse ich das dann eben auch aufzuschreiben, aber wenn wir uns dann montags treffen und dann einmal sagen: Was ist gut gelaufen? Was ist schlecht gelaufen?
Was habe ich diese Woche unbedingt zu erledigen? Und was war mein Learning? Dass ich wirklich Schwierigkeiten habe, so eine – blöd gesagt – blöde kurze Siebentagewoche zurückzublicken und zu sagen: „Hey, das war gut“, oder … Okay, an das Schlechte kann man sich leider ja meistens sowieso viel besser erinnern. Das ist ja irgendwie so in uns wahrscheinlich irgendwie verankert. Aber stellen wir auch bei unseren Kollegen fest, dass man manchmal: Was war noch mal das Learning von dieser Woche? Also eigentlich hatte ich das aber Mist, ich habe es nie aufgeschrieben.
Also zum einen, damit man es wirklich noch mal so schwarz auf weiß hat, damit man sich aber auch daran erinnern kann, sollte man es also auf jeden Fall schriftlich machen. Und damit man nicht Angst hat, dass man es vergisst, dass man sich pausenlos immer wieder vorsagen muss. Wir hatten da heute Morgen so ein Gespräch im Auto – weil ich etwas nicht vergessen wollte, habe ich es mir auf der ganzen Fahrt so ungefähr vorgesagt –, dass man einfach auch sein Gehirn damit entlasten kann.
Also schriftlich heißt nicht zwangsläufig Papier, heißt nicht zwangsläufig iPad oder andere technische … Das, was jedem liegt und was jeder irgendwie hat. So, genug gequasselt. Kommen wir jetzt mal zu unserem Rückblick.

Genau. Also Beginn sollte man natürlich, wie wir das ja auch bei unserem Jour Fixe machen, so wie du das ja gesagt hast. Auf jeden Fall damit: Was ist also super gelaufen? Im Business, im Privaten. Also ob große, ob kleine Dinge. Also alles das, was super ist.
Und bei uns ist das natürlich so, da wir ja eine große Wand im Büro haben, wo wir also auch viele Dinge intern aufschreiben, dass ich aber selbst das eben noch mal so für mich nehme und sage, wirklich noch mal notieren, nicht einfach nur da ablaufen oder sich das so angucken, sondern wirklich so nehmen und sagen: „Jo, das ist das, was wirklich ganz toll war, was gut geklappt hat.“ Und wenn wir jetzt mal bei uns reingucken, also wenn ich jetzt mich nehme, wenn ich mich jetzt alleine nehme, ich habe meine Ausbildung zum systemischen Coach abgeschlossen.
Das ist das, was ich wollte und habe ich geschafft. Aber wir haben uns in der Kanzlei ja auch vorgenommen, Blogartikel zu schreiben. Haben wir zumindest geschafft, zwölf von zwölf, einen Monatsrückblick haben wir geschrieben.

Und den einen oder anderen.

Ja, zusätzlich noch. Wir haben eine virtuelle Assistentin dazubekommen. Miriam ist bei uns schon am Start. Wir haben Kanzleinews eingerichtet. Also wir haben wirklich viele tolle Dinge. Das waren jetzt alles Business-Sachen, aber wie gesagt, auch natürlich die privaten Sachen, die gehören ebenfalls mit dazu.
Da gibt es mit Sicherheit viele schöne Dinge, die man da gemeistert hat und damit sollte man letzten Endes anfangen. Also alles aufschreiben, was super gelaufen ist und da kann man sich dann auch freuen, wenn man das sich so noch mal aufgeschrieben hat. Noch mal durchlesen und dann sagen: „Jo, super gemacht.“

Noch vielleicht etwas zu, wann man das machen soll. Also wir haben es jetzt nach einem halben Jahr gemacht, aber vielleicht auch bei uns bedingt, weil wir ja so wöchentlich unser Jour-Fixe dann noch mit haben, aber ansonsten ist es vielleicht auch ratsam, einmal monatlich seinen Rückblick zu machen, gerade wenn man vielleicht auch bei einem Business aufbaut als Unternehmerin, dass man dann vielleicht sagt:
„Okay, ich mache so eine Reflexion jeden Monat, ob das, wie ich mir das vorstelle, eben immer noch so läuft.“ Also wir haben zum Beispiel noch so ein paar Sachen in unserer Pipeline, wo wir schon mal gesagt haben, dass wir gerne noch einen Kurs oder ähnliches ausstellen wollen.
Da würden wir ja auch nicht erst nach einem halben Jahr einen Rückblick dazu machen: Wie ist das gelaufen? Also da würde man die Zeitabstände einfach kürzer fassen. Da muss man vielleicht auch mal so gucken: An welcher Stelle macht das Sinn? Vierteljährlich oder ähnliches?

Ja, ich sage mal, das halbe Jahr ist so ein bisschen dafür gut, um das vielleicht noch ein bisschen ausführlicher zu machen. Wenn wir sonst so einen Rückblick machen, ist er ja, ich sage mal, trotzdem dann kurz gefasst auf so ein Vierteljahr. Aber dass wir hier auch mal die ganzen privaten Dinge und die vielen Kleinigkeiten, die man eigentlich so vergisst.

Ja. Also vor allen Dingen die Kleinigkeiten, das sind sie eigentlich. Also man muss jetzt fairerweise an der Stelle sagen, das, was wir eben aufgezählt haben, also wir haben ja noch einige andere Sachen geschafft, was wirklich Kleinigkeiten dann wären, aber das waren ja jetzt auch alles große Dinge.
Aber man muss ja auch sagen, wenn ich viele kleine Sachen erledige, habe ich ja trotzdem auch eine Menge geschafft. Aber ich sage jetzt mal, es hört sich jetzt vielleicht ein bisschen blöd an, aber wenn ich sage, ich habe eine Seite auf unserer Webseite erneuert, wenn man sich das nicht aufschreibt, geht das eben schlichtweg unter, weil das eben nicht so ein Megaprojekt ist in dem Fall.
Und zum Schluss guckt man dann eben auf seinen Zettel und denkt sich so: „Ja, super. Halbes Jahr vorbei und ich habe nichts geschafft.“ Nein, das würde dann eben nicht stimmen.

Genau, da würde man falsche Erkenntnisse rausziehen. Und deswegen ist es ebenso wichtig, dass man sich da wirklich auch mal, ich sage mal, eine Viertelstunde Zeit nimmt oder eine halbe Stunde Zeit und wirklich mal in einer Ecke sitzt und wirklich da mal so drüber nachdenkt.
Und gerade, weil du das ja sagst mit der Webseite, ich meine, gerade Profit-First-Seite, dieses Umziehen, was das alles so an Zeit gekostet hat. Aber es ist schön das, was jetzt …

Ja oder für die Grundsteuererklärung und so weiter. Die haben wir ja innerhalb von, ich sage jetzt mal, 48 Stunden aus dem Boden gestampft, aber das fällt hinten rüber, weil es nicht so …

Also ihr hört, wir haben da auch so viele Dinge.

Ja. Was aber natürlich auch mit so einer Reflexion gehört, neben dem, was gut gelaufen ist oder super gelaufen ist, natürlich das aufzuschreiben, was nicht so gut gelaufen ist. Das gehört einfach mit dazu, weil man nur an den Stellen dann auch analysieren kann, warum man die nicht erreicht hat. Also wir haben ja bei uns diese besagte große Tafel.
Da stehen eben eine Anzahl von Jahresabschlüssen oder eben bestimmte Aufgaben, die wir noch so mit erledigen sollen, und da stellen wir eben auch fest, nach unserem halben Jahr, unsere gewünschte Zielvorgabe, unsere Abschlüsse haben wir jetzt nicht geschafft, aber jetzt kann man ja daran analysieren: Warum haben wir sie nicht geschafft? Dass man jetzt nicht sagt …

Haben wir nicht geschafft, aber sonst gut.

Genau, sondern dass man sich jetzt Gedanken macht. Also muss man etwas umstellen, muss man einen Prozess verändern. Also da gibt es ja einfach aus so einer Reflexionsfolge …

Erkenntnisse.

Danke. Ja, mir fehlt jetzt gerade das Wort … Folgeerkenntnisse, die man daraus zieht, wo man dann sagt, entweder kann ich sie umsetzen oder ich brauche einen Mitarbeiter oder ich brauche eine virtuelle Assistentin oder oder oder.
Ich sage jetzt mal aus einem Minirückblick, den wir ja dazwischen mal gemacht haben, sind wir ja auch zu der Erkenntnis gekommen, wenn wir das und das und das alles machen wollen, der Tag hat eben irgendwie eine beschränkte Anzahl von Stunden, auch wenn ich die Pausen weglassen – nein, Scherz –, wird da eben nicht mehr.
Und dass man sich dann eben für Dinge Unterstützung sucht, auch wenn sie Spaß machen, trotzdem man eben abgeben muss, weil man an anderer Stelle eben zum Beispiel Jahresabschlüsse machen sollte.

Ja, und da sind wir genau dabei, dass man sagt: Was hat dich dabei abgehalten, das zu schaffen, was man eigentlich erreichen wollte? Bei uns ist es eindeutig, ich sage mal, diese Ressource Zeit, die uns fehlt, aber das geht mit Sicherheit vielen so. Wir haben ja eine Mitarbeiterin, die sich in Elternzeit befindet und diesen Arbeitsplatz möchten wir natürlich freihalten, weil wir doch der Meinung sind und hoffen, dass sie …

Ganz bald wieder zurückkommt, auch wenn wir ihr das mit der Elternzeit gönnen.

Genau. Ja, das sind bei uns so die Sachen, aber es sind auch Ressourcen, was Geld betrifft, was vielleicht die Technik betrifft. Wie gesagt, das, was es gewesen ist, was dich daran abgehalten hat. Manchmal ist es natürlich auch Krankheit.

Ich würde gerade sagen, also ich denke mal, zu den aktuellen Zeitpunkten dürfte das Wort Corona – ich kann es schon nicht mehr aussprechen –wahrscheinlich jedem aus dem Hals raushängen, aber ich sage mal, auch an uns ist es nicht spurlos vorbeigegangen.
Und wir haben ja die Möglichkeit von Homeoffice und ähnliches. Deswegen war bei uns unter anderem die größte Herausforderung, dass wir die Kanzlei besetzt halten. Also nicht, dass keiner gearbeitet hat, aber ich sage mal, neben der Möglichkeit des Homeoffice, war Homeoffice in vielen Punkten oder … Mir fehlen gerade die richtigen Worte dafür.

Ja, es war jemand zu Hause, der hat gearbeitet. Das konnte schon gemacht werden, aber die Kanzlei-

Aber die Kanzlei war nicht besetzt. Genau, aber er musste eben zu Hause bleiben, weil, was weiß ich, Kind in Quarantäne oder ähnliches. Und dann war ja auch unsere Chefin der Meinung, sie müsste ein paar sportliche Aktivitäten durchführen und setzt sich dann auch erst mal ein bisschen außer Kraft, indem sie sich den Arm bricht. Also von daher, das war so bei uns die Herausforderung.

Die größte Herausforderung.

Die größte Herausforderung. Genau, und das ist natürlich aber auch so ein Punkt, was uns dann abgehalten hat, manche Sachen eben zu schaffen.

Ja. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, wenn man sich überlegt, was seine größte Herausforderung war, ist das ja auch zum Schluss letzten Endes, wenn ich mir das ansehe, ja auch eine eine positive Sache, dass ich das geschafft habe.
Es kann ja bei jemanden sein, mit einem schwierigen Kunden klargekommen, neue Dienstleistung gemacht, was auch immer, aber dass man diese Herausforderungen gemeistert hat, so wie wir das ja auch gemeistert haben, zwar schwierig, aber wir haben es geschafft. Also ist das auch eine Gelegenheit, um sich einfach mal auf die Schulter zu klopfen.

Also, weil wie gesagt, man sollte sich überlegen, was die eigene Herausforderung oder die eigene größte Herausforderung wäre und da wären eben verschiedene Punkte möglich. Beispiel, was Liane gerade gesagt hätte.
Ein Gespräch mit einem schwierigen Kunden gemeistert oder eine neue Dienstleistung integriert oder eben einen Prozess zum Beispiel neu aufgestellt oder abgeändert oder ähnliches. Oder eben so, wie wir das Unternehmen erst mal überhaupt besetzt halten. Ja, aber was gehört natürlich neben den …
Ich weiß gar nicht, wie man das genau nennt. Ich will jetzt gerade keinen falschen Begriff nennen, aber so Soft Facts, glaube ich, heißen die, die wir bis jetzt hatten. Und dann kommen natürlich noch die, ich nenne es jetzt mal Zahlencheck.

Das gehört ja auch zu uns. Zahlencheck.

Genau. Also Umsatz, den muss man natürlich einmal prüfen. Ist das, was ich mir vorgestellt habe, eingetreten? Wenn ich jetzt vorne sehe, das und das habe ich zwar eigentlich nicht geschafft, aber ich habe zum Schluss meinen Umsatz geschafft, dann habe ich natürlich noch meinem Kunden klopf, klopf auf die Schulter zu machen.

Die Ausgaben müssen natürlich … Die sollte ich auf jeden Fall mit checken. Das ist ja, sage mal, Profit-Firstler, die wissen ja, die haben ja eh diese Monatsliste. Da ist es immer ein bisschen einfacher, das im Griff zu haben. Aber jeder andere sollte seine Ausgaben checken.

Genau, das nützt mir natürlich nichts, wenn ich meinen Umsatz erreicht habe, aber im Umkehrschluss, sage ich mal, meine Ausgaben über das Maß gestiegen sind. Es wäre natürlich nicht gut. Was natürlich auch zu prüfen ist, das ist der Gewinn, aber …

Da sind wir wieder bei Profit First. Die Profit-Firstler prüfen natürlich nicht nur den Gewinn, der auf der betriebswirtschaftlichen Auswertung steht.
Der ist natürlich wichtig für die Steuer – alles gut –, aber hier geht es natürlich auch um den Gewinn, der wirklich auf dem Konto, also als Bar und Cash zur Verfügung steht. Und im Übrigen nicht vergessen Leute, morgen ist Gewinnausschüttung.

Kleiner Spoiler.
Aber es gibt natürlich noch andere Zahlenchecks neben Umsatz, Ausgaben und Gewinn. Nämlich zum Beispiel, wenn ich mir im Unternehmen bei meiner Planung ein Ziel gesetzt habe im Bereich der Social Medias, dass ich die Bekanntheit steigern möchte oder was auch immer meine Intention gewesen ist, dass ich vielleicht sage, was weiß ich, ich möchte gerne zehn neue Instagram-Follower oder bei LinkedIn drei neue Vernetzungen oder was auch immer.
Solche Zahlen gehören natürlich gegebenenfalls auch noch mit dazu.

Und da kann ich mich an mich erinnern, dass wir angefangen mit dem Blogartikeln schreiben, dass man dann immer so gehört, wenn ich was Persönliches geschrieben habe, „Da sind gleich so und so viele Follower mehr und so weiter“, und dann gucken wir immer bei uns drauf.
Und dann? „Bei uns steht jetzt so nicht die 1.000 da.“ Aber das haben wir auch gelernt mit der Zeit, dass es ja letzten Endes gar nicht so darum geht, wie hoch jetzt die Zahl ist. Das muss eben zum Business passen letzten Endes.
Und dass es aber wichtig ist, dass die Zahl immer steigt. Dann weiß man ja auch, man liefert wirklich diesen Content, was die andere Seite eben auch möchte.

Wir hatten jetzt die Tage ein Seminar – ist schwierig –, aber jedenfalls von lexoffice. Das nannte sich lexpresso. Und da war der – ich weiß gar nicht, wie er eigentlich richtig heißt, aber ich habe mir den Namen von TikTok gemerkt – Steuerfabi und der hat was auch sehr Interessantes gesagt. Ich weiß gar nicht, auf welchen Kanal. Ich glaube, auf TikTok hat er Millionen oder Hunderttausende.

Es war jedenfalls …

Jedenfalls eine sehr hohe Zahl an Followern. Und bei einem anderen Social-Media-Kanal, ich glaube, LinkedIn ist es gewesen, aber schlagt mich jetzt nicht, wenn es jetzt doch Instagram sein sollte. J
edenfalls war es dort viel, viel weniger, aber er sagte auch, immer dieses Verhältnis, wenn er jetzt bei Facebook eben ein Video reinstellt, wo er, ich sage jetzt mal nur als Zahl jetzt, fünf Millionen User oder Follower hätte und dort liken das eine Million und bei Instagram hat er aber nur 100.000 und das würden dort aber 50.000 liken, dann ist das ja eine ganz andere Interaktion dahinter.
Also das Verhältnis auch dieses einzelnen Beitrags zu meiner Gesamtreichweite ist ja auch immer noch etwas. Das mal nur so am Rande. Fand ich jedenfalls sehr interessant.

Das stimmt. Das stimmt. Und was natürlich auch wichtig ist bei einer Reflexion, dass man ehrlich zu sich sein muss.

Gar nicht so einfach.

Dass man also nicht schon im Hinterkopf etwas aufschreibt oder wo man sagt, das ist nicht so gut gelaufen, aber wird dann schon wieder kommen.
Aber und das und dies und das und jenes und so ein bisschen abschwächen, sondern wirklich ganz neutral sage ich immer wirklich, aufschreiben, einfach runterschreiben und gucken und erst mal die Emotion sozusagen außen vor lassen, weil ansonsten, ich will mir ja nichts schönreden, sondern ich will ja daraus lernen. Das ist ja das und ich will ja diese Erkenntnis daraus ziehen. Also muss ich auch ehrlich zu mir sein.

Genau. Wenn ich mir etwas schön gequatscht habe, dann denke ich: „Ey, ist ja super“, und es ist alles richtig, wie ich es mache, aber vielleicht verliere ich dann tatsächlich irgendwie so mein eigentliches Ziel aus den Augen oder ich erkenne vielleicht auch irgendeinen Trend gar nicht, weil ich mich selber bescheiße auf gut Deutsch. Aber es ist schon schwer, das Ganze wirklich neutral zu halten. Ich weiß nicht, warum wir Menschen so agieren.

Ja, und wenn du das gemacht hast, dann musst du natürlich noch mal deine Ziele überprüfen. Also wenn du heute davon ausgehst, was willst du am 31.12. wirklich erreichen? Ist es noch das, was du zu Beginn des Jahres dir vorgenommen hast? Hat sich da vielleicht einiges geändert? Blicke wirklich in die Zukunft: Wo willst du am 31.12. Stehen? Passt das noch? Schreib dir die Ziele auf.
Wenn du sie schon aufgeschrieben hast zu Beginn des Jahres, gleiche sie ab. Stimmt das noch, so wie Mandy vorhin gesagt hat? Haben sich vielleicht Prioritäten geändert? Sind neue Erkenntnisse dazugekommen oder neue Begegnungen, die zu ganz anderen Dingen führen? Und so weiter. Also das ist wie gesagt wichtig.

Deswegen auch unbedingt eigentlich schriftlich. Nicht nur eigentlich. Mandy, lass das Eigentlich weg. Deswegen unbedingt schriftlich machen, weil ich ja sonst auch gar nicht mehr mich dran erinnern kann: „Was habe ich denn im Januar mir überlegt?“
Also die Gefahr, dass ich mich an der Stelle dann auch tatsächlich bescheiße, ist natürlich dann noch viel, viel größer. Wenn ich es schwarz auf weiß habe, wird es schon ein bisschen schwieriger, das Ganze zu umgehen. Aber ich kann nichts vergleichen, was ich mir nur irgendwie mal gedacht habe, weil so ein halbes Jahr …
Also wie gesagt, ich habe ja schon Probleme manchmal mich an die letzte Woche zu erinnern, was dann gut und schlecht war. Deswegen, das funktioniert einfach nicht. Deswegen ist das eben wichtig. Sonst kann man auch nichts erreichen, also nichts verändern, nichts entwickeln, keine …

Ja, dann dreht man sich meistens so im Kreis, weil man ja immer wieder diese gleiche Denkschleife hat letzten Endes. Ja, und es sind die Ziele. Hast du das abgeglichen? Dann geht es letzten Endes darum, wirklich noch mal in die Planung einzusteigen.
Planung in dem Sinne, dass man sagt, wirklich die Planung der Aktivitäten. Also wenn du 100.000 € Umsatz haben willst, was hast du für Aktivitäten? Und die geht es jetzt darum, bei der Planung letzten Endes festzulegen. Und wenn ihr euch daran erinnert, wir haben ja diese Folge mit dem, wie wir also planen, dass wir rückwärts planen in die Aktivitäten. Und genau so muss man das jetzt für das halbe Jahr machen.
Also wollen im Dezember anfangen, 31.12. Wo willst du stehen? Und dann Schritt für Schritt. Was willst du jede Woche? Jeden Monat? Was musst du machen, wenn du das rückwärts aufschreibst, um dann am 31.12 wirklich dort zu stehen? Weil dann weißt du, was du morgen, sprich am 01.07. machen musst. Und dabei geht es wirklich um die Aktivitäten.

Ja, das muss man auch ein bisschen üben, muss man auch sagen. Das eine sind Ziele, die ich mir setze, aber nur ein Ziel: Ich möchte abnehmen, ich möchte 100.000 € verdienen, ich möchte … Keine Ahnung. Mehr fällt mir gerade nicht ein. Bei mir ist es nur abnehmen und verdienen.
Nein, damit erreiche ich ja noch nichts. Ich muss mir ja wirklich überlegen: Was muss ich tun oder was kann ich tun, um dieses Ziel umzusetzen? Also welche Stellschrauben muss ich verändern? Welche Arbeiten muss ich erledigen, damit ich dazu komme? Ich sage jetzt mal ein Beispiel. Jetzt mal abnehmen. Man nimmt nicht ab, indem man nur einfach da sitzt und sagt: „Ich will abnehmen.“
Also da wird man schon in irgendeiner Art tätig werden müssen. Ob es jetzt mit Sport ist, ob es die Ernährung ist, was auch immer, aber ich sage mal, nur einfach von der Idee „Ich möchte abnehmen“, also wäre ja schön, aber nein, das klappt nicht. Und so ist das beim Umsatz und Gewinn und was auch immer genauso.

Ja, richtig. Und vor allen Dingen der Vorteil ist ja auch, wenn ich diese Aktivitätenliste mir erstelle, weiß ich ja auch, wenn ich meine Tätigkeit, die ich morgens auf dem Schreibtisch habe, zahlt die wirklich auf mein Ziel ein oder ist das eine Tätigkeit, die überhaupt nichts mit meinem Ziel zu tun hat, dass ich mir erst mal überlegen kann: Will ich die überhaupt machen?

Das ist es ja, weil – da sind wir ehrlich – unser Alltag, also unser Arbeitsalltag, der holt uns ja immer sehr schnell auch wieder ein, aber man muss eben immer überlegen, wenn ich dieses Ziel erreichen möchte, erreiche das mit dem, was heute gerade auf meinem Schreibtisch ist oder kann ich sagen: „Nein, das kann ich weiterschieben“, oder „Das kann jemand anderes machen“, oder …

Oder vielleicht mache ich das auch gar nicht mehr.

Die Erkenntnis kann man ja auch bekommen. Vielleicht überdenkt man dann auch an der einen oder anderen Stelle auch, ob diese Tätigkeit mir überhaupt liegt. Ja, natürlich muss man arbeiten, aber die Arbeit sollte eben trotzdem auch immer noch Spaß machen. Wenn sie eben keinen Spaß mehr an der Stelle macht – also man muss jetzt nicht immer Jupiii oder so.

Nein, aber ich muss schon gerne das …

Ich muss das schon gerne machen. Wenn man etwas mit Bauchschmerzen macht oder zum Beispiel zu der Erkenntnis kommt, an dem, was ich da mache, verdiene ich nichts oder ich setze gegebenenfalls noch zu, ist das also immer eine Überlegung wert, darüber nachzudenken, ob man dieses oder jenes dann eben an der Stelle noch tun mag oder ob man eben nicht lieber seine Aufgabe erledigt, die mir dazu verhilft, mein Ziel zu erreichen.

Ja, genau. Weil dann hat ja jeder was davon. Wenn ich mein Ziel erreiche, dann habe ich was davon, die Mitarbeiter haben was davon und bei uns haben natürlich auch die Mandanten etwas davon, weil wir ja dann auch unsere Leistung so bringen, wie das die andere Seite auch gerne wünscht. Also dass die ja auch den Nutzen und den Vorteil haben, denn wenn es keinen Spaß macht, das merkt irgendwie die andere Seite. So würde ich das sagen.
Deswegen ist das also ganz wichtig, dass man das mitmacht und damit man eben auch die Erkenntnisse dann mitziehen kann, dass man sagt: „Okay, ich brauche eben noch einen Mitarbeiter, ich brauche einen virtuellen Assistenten“, oder „Ich muss eine Firma beauftragen“, oder was auch immer. Nur dann kann ich die entsprechenden Rückschlüsse ziehen.

Genau. Ja, superwichtig ist es auf jeden Fall, dass man seine Ziele kennt und sie auch visualisiert. Also manche schwören ja zum Beispiel auch auf so ein Vision Board. Unser Vision Board ist ganz schön groß geworden, es geht so über anderthalb Wandseiten.
Aber das sage ich jetzt mal, es gibt ja zum Beispiel auch Vision Boards – um jetzt mal kurz abzuschweifen, mal wieder –, sage ich jetzt mal, mit Fotos oder ähnlichem, also um etwas, sage ich mal, sich sehr zu visualisieren. Also ich finde, zum Beispiel im Privatbereich ist das etwas richtig Tolles.
Aber ja, das Ganze jedenfalls zu visualisieren, damit man seine Ziele eben auch immer vor Augen hat.

Und nur dann kann man sie ja aktiv gestalten.

Genau.

Also von der Seite her würde ich sagen, aktiv gestalten, Profit First Professional, morgen Gewinnausschüttung. Viel Spaß beim Feiern und aktiv gestalten.

Genau. Wir hören uns wieder in 14 Tagen. Bis dahin. Tschüss.

Tschüss.


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